{"id":43,"date":"2020-09-11T22:47:52","date_gmt":"2020-09-11T22:47:52","guid":{"rendered":"https:\/\/teilhabe-am-leben.de\/?page_id=43"},"modified":"2021-09-08T14:51:01","modified_gmt":"2021-09-08T14:51:01","slug":"aktuelles-2017","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/teilhabe-am-leben.de\/?page_id=43","title":{"rendered":"Aktuelles 2017"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Vielen lieben Dank an Alle, die mir Ihr Vertrauen bei der&nbsp;Kommunalwahl 2016, in Ganderkesee, gegeben haben. Ich werde mich mit meinen M\u00f6glichkeiten und F\u00e4higkeiten f\u00fcr eine sozialere Politik&nbsp;im&nbsp;Rathaus stark machen und einsetzen.<\/h1>\n\n\n\n<p>Anzeige von DK vom 14.09.2017<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit Rollstuhltaxi zur Bundestagswahl<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ganderkesee. Susanne Steffgen, Ratsfrau der Partei Die Linke, will Menschen die in ihrer Mobilit\u00e4t eingeschr\u00e4nkt sind f\u00fcr die Bundestagswahl am 24. September ein kostenloses Rollstuhltaxi zur Verf\u00fcgung stellen. Sie hatte urspr\u00fcnglich gehofft, dass die Verwaltung ein Gratistaxi f\u00fcr behinderte Menschen einsetzen k\u00f6nnte. \u201eDie Gemeinde ist aber zur Neutralit\u00e4t verpflichtet. Es darf keine Bev\u00f6lkerungsgruppe bevorteilt werden. Daher ist es rechtlich schwierig, einen solchen Fahrdienst einzurichten\u201c, sagte Gemeindesprecher Hauke Gruhn. Um besser planen zu k\u00f6nnen, sollten sich Interessierte bis Mittwoch, 20. September, unter Telefon (04222) 7744901 oder (0162) 3298243 oder per Mail an info@sozial-gut.de mit Namen, Anschrift, Telefonnummer und gew\u00fcnschter Uhrzeit melden<\/h3>\n\n\n\n<p>Bericht in der NWZ&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/ganderkesee\/ganderkesee-linke_a_32,0,3427302676.html\">am 12.09.2017<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Linke&nbsp;&nbsp;fordert Sozialpass<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sonja Klanke&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u><a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<\/a><\/u>\u00a0<\/strong>Einen Sozialpass m\u00f6chte Ratsfrau\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/person\/steffgen,susanne\">Susanne Steffgen<\/a>\u00a0(<a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/news\/die-linke\">Die Linke<\/a>) in der Gemeinde Ganderkesee einf\u00fchren. Einen entsprechenden Antrag stellte sie jetzt an B\u00fcrgermeisterin\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/person\/gerken,alice\">Alice Gerken<\/a>. Er soll einkommensschwachen Personen erm\u00f6glichen,\u00a0\u00a0\u00a0am \u00f6ffentlichen Leben in Ganderkesee teilzuhaben, teilt Steffgen mit. Einen Namensvorschlag macht die Ganderkeseerin\u00a0\u00a0auch schon: Sie schl\u00e4gt \u201eGanderPass\u201c vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Passinhaber sollen beispielsweise verg\u00fcnstigt kulturelle Angebote nutzen&nbsp;&nbsp;k\u00f6nnen. Aber auch in Einrichtungen wie in der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/news\/b%C3%BCcherei\">B\u00fccherei<\/a>, im Freibad, im Hallenbad, in der Sauna sowie bei der regioVHS und in Musikschulen sollte es laut Steffgen&nbsp;&nbsp;Verg\u00fcnstigungen geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Anspruch sollten unter anderem Sozialhilfeempf\u00e4nger,  Empf\u00e4nger von Arbeitslosengeld, Sch\u00fcler, Studenten, Wehrdienstleistende, Kinder und Jugendliche in Heimen und Pflegeeinrichtungen,  Familien und Alleinerziehende mit drei oder mehr minderj\u00e4hrigen Kindern,\u00a0\u00a0Asylbewerber sowie\u00a0\u00a0Schwerbehinderte haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ratsfrau teilt mit, dass erste Anfragen ihrerseits bei Firmen bereits erfolgreich gewesen seien. Auch die Tafel begr\u00fc\u00dfe die Idee, so Steffgen, da die Mitarbeiter dann keine Antr\u00e4ge mehr pr\u00fcfen m\u00fcssten, sondern anhand des Passes schnell erkennen k\u00f6nnten, wer berechtigt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Anzeige von DK vom 12.09.2017<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Linke: Gemeinde soll Sozialpass einf\u00fchren<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ganderkesee. Der Rat m\u00f6ge aus sozialen Aspekten die Einf\u00fchrung eines Sozialpasses beschlie\u00dfen, beantragt die Ratsfrau der Linken, Susanne Steffgen. Der \u201eGanderPass\u201c k\u00f6nne es Einkommensschwachen erm\u00f6glichen, am \u00f6ffentlichen Leben in Ganderkesee teilzuhaben und kulturelle Angebote zu nutzen. Der Pass soll entsprechende Leistungen b\u00fcndeln und Pr\u00fcfverfahren vereinfachen, da nur bei der Ausstellung zu pr\u00fcfen w\u00e4re, ob eine Berechtigung vorliegt. Nicht nur in kommunalen Einrichtungen sollten Leistungsempf\u00e4nger, Sch\u00fcler, Studenten oder Behinderte profitieren. Auch Gesch\u00e4fte, Restaurants, und Vereine k\u00f6nnten mit ins Boot geholt werden, schl\u00e4gt Steffgen vor.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Bericht von NWZ&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/oldenburg-kreis\/wirtschaft\/ganderkesee-saunahuus-linke-ratsfrau-prangert-fehlende-barrierefreiheit-an_a_32,0,2986210221.html\">vom 29.08.2017<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Saunahuus:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;Linke-Ratsfrau prangert fehlende Barrierefreiheit an!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Karoline Schulz<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00e4mpft f\u00fcr mehr Barrierefreiheit: Susanne Steffgen (Die Linke) Bild: Dirk Wieting \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<br><br>\u00a0<strong><u><a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<\/a><\/u>\u00a0<\/strong>Im\u00a0\u00a0Zuge des geplanten Neubaus eines Kursbeckens am\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/news\/saunahuus\">Saunahuus<\/a>\u00a0sollte die Gemeindeverwaltung auch beim vorhandenen Umkleidebereich in puncto Barrierefreiheit nachbessern: Das jedenfalls fordert Ratsfrau\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/person\/steffgen,susanne\">Susanne Steffgen<\/a>\u00a0(Linke) in einem Antrag an die Gemeindeverwaltung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Ortstermin, zu dem sich Steffgen in der vorigen Woche&nbsp;&nbsp;mit B\u00e4der-Chef&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/person\/peukert,henry\">Henry Peukert<\/a>&nbsp;im Saunahuus und im Freibad&nbsp;&nbsp;verabredet hatte, sei sehr konstruktiv verlaufen, berichtete die Ratsfrau der&nbsp;<strong>NWZ<\/strong>. Jedoch gebe es einige Punkte, die Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen vom Besuch abhalten k\u00f6nnten. Auch sie selbst nutze zum Schwimmen, obwohl sie in unmittelbarer N\u00e4he zum Freibad lebe, ein Bad in Oldenburg, da sie als Rollstuhlfahrerin das&nbsp;&nbsp;Ganderkeseer Bad nur eingeschr\u00e4nkt nutzen k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<p>Steffgen organisiert Fahrdienst zur Wahl in Eigeninitiative<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alle 35 Wahllokale<\/strong>&nbsp;im Gemeindegebiet werden am Tag der Bundestagswahl barrierefrei sein. Das teilte Erster Gemeinderat Rainer Lange in der j\u00fcngsten Sitzung des Sozialausschusses mit. Damit ist die Gemeinde einem Antrag von Ratsfrau Susanne Steffgen (Linke) nachgekommen, die gefordert hatte, s\u00e4mtliche Wahllokale f\u00fcr Menschen mit Mobilit\u00e4tseinschr\u00e4nkungen zug\u00e4nglich zu machen. Drei Wahllokale hatten den Kriterien zun\u00e4chst&nbsp;&nbsp;nicht entsprochen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abgelehnt&nbsp;&nbsp;<\/strong>&nbsp;hatten Politik und Verwaltung indes Steffgens Antrag, am Wahltag einen kostenfreien Fahrdienst f\u00fcr mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkte B\u00fcrger einzurichten (die NWZ berichtete). Das m\u00f6chte die Ratsfrau so nicht stehen lassen: Susanne Steffgen will nun in Eigeninitiative einen Taxiservice anbieten, wie sie der NWZ mitteilte. Die Kosten wolle sie mit ihrer Aufwandspauschale decken, die sie f\u00fcr ihre Ratsarbeit erh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>B\u00fcrger&nbsp;<\/strong>mit eingeschr\u00e4nkter Mobilit\u00e4t, die das Angebot in Anspruch nehmen m\u00f6chten, werden gebeten, sich bis Mittwoch, 20. September, unter Angabe von Namen, Anschrift und Rufnummer unter Telefon \u200a&nbsp;<a href=\"https:\/\/strato-editor.com\/.cm4all\/e\/Editor\/action=loadPage\/context=unity\/mode=edit\/pageId=pid_1119222\/skin=wscx\/cc=1599856532559tel:04222\/ 7%E2%80%8A74%E2%80%8A49\">04222\/ 7\u200a74\u200a49<\/a>\u200a01, oder per E-Mail (info@sozial-gut.de) anzumelden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Hauptkritikpunkt:&nbsp;&nbsp;&nbsp;die Umkleide f\u00fcr Menschen mit Behinderungen. Diese sei zwar ansprechend und gro\u00dfz\u00fcgig gestaltet, jedoch fehle eine Trennung von Umkleidebereich, WC und Dusche. Zudem sei nur ein Raum f\u00fcr beide Geschlechter vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Handlungsbedarf sieht Steffgen auch beim Lifter, der&nbsp;&nbsp;Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen den Zugang zu den Becken erm\u00f6glicht. Der Lifter werde nicht regelm\u00e4\u00dfig genutzt und das Freibad-Personal sei im Umgang&nbsp;&nbsp;entsprechend unerfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem mahnte Steffgen beim Ortstermin&nbsp;&nbsp;eine T\u00fcr im Umkleidebereich an, die sie allein nicht \u00f6ffnen k\u00f6nne. \u201eWenn ich erst einen Mitarbeiter rufen muss, damit er mir die T\u00fcr \u00f6ffnet, dann hat das mit Autonomie nichts zu tun\u201c, sagt die Ratsfrau unter Verweis auf die UN-Behindertenrechtskonvention. Badleiter Peukert habe sich jedoch daf\u00fcr ausgesprochen, sich bei der Verwaltung f\u00fcr eine Automatikt\u00fcr einzusetzen. Bez\u00fcglich des Lifters habe er&nbsp;&nbsp;&nbsp;zugesichert, das Ger\u00e4t \u00fcberholen und die Mitarbeiter schulen zu lassen, berichtet Steffgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesprochen habe sie mit Peukert auch \u00fcber die Anschaffung von Duschrollst\u00fchlen sowie \u00fcber das Anbringen von Handl\u00e4ufen und Klappsitzen in den regul\u00e4ren Duschbereichen. Mit diesen Hilfsmitteln ausgestattet, w\u00e4ren die Duschen auch f\u00fcr Menschen mit Mobilit\u00e4tseinschr\u00e4nkungen nutzbar, falls die barrierefreie Umkleide besetzt ist, so Steffgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ratsfrau&nbsp;&nbsp;h\u00e4lt Nachbesserungen am Saunahuus und im Freibad insbesondere mit Blick auf das geplante&nbsp;&nbsp;Kursbecken f\u00fcr erforderlich. \u201eSo ein Becken spricht ja insbesondere kranke Menschen und Rollstuhlfahrer an\u201c, erl\u00e4uterte&nbsp;&nbsp;Steffgen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese Woche hat sie&nbsp;sich&nbsp;erneut mit dem&nbsp;&nbsp;Badleiter verabredet \u2013&nbsp;&nbsp;diesmal zur Begehung des Hallenbades.<\/p>\n\n\n\n<p>Anzeige von DK vom 29.08.2017<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Linke: Barrierefreiheit im Freibad st\u00e4rken&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ganderkesee. Die Ganderkeseer Ratsfrau Susanne Steffgen (Die Linke) stellt den Antrag, im Zuge der Freibadsanierung in Freibad und Saunahuus baulich getrennte Umkleider\u00e4ume und Sanit\u00e4ranlage f\u00fcr Menschen mit Einschr\u00e4nkung zu errichten. \u201eIn der jetzigen Situation ist es so, dass es nur einen gro\u00dfen Raum gibt \u2013 ohne<\/h3>\n\n\n\n<p>Trennw\u00e4nde\u201c, so Steffgen. Zudem finde so derzeit auch keine Trennung von Frau und Mann statt. Dieser Umstand sei in heutiger Zeit ebenso wenig vertretbar. Die Privatsph\u00e4re m\u00fcsse beachtet werden. Gerade mit Hinblick auf das k\u00fcnftige Kursbecken m\u00fcsse nun gehandelt werden. \u201eDa es \u00fcberwiegend kranke Menschen sind, die das Kursbecken benutzen, ist das zwingend erforderlich\u201c, so Steffgen. Denn es sei damit zu rechnen, das auch mehr Rollstuhlfahrer ins Bad kommen werden. Eine bauliche L\u00f6sung werde somit auch zu einer deutlichen Aufwertung und Auslastung von Bad und Sauna f\u00fchren, ist Steffgen \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p>Anzeige von DK vom 25.04.2017<br><br><strong>Steffgen: Wahllokale m\u00fcssen barrierefrei sein<\/strong>&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ganderkesee. Unter Verweis auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sowie entsprechender Beschl\u00fcsse des Landkreises Oldenburg fordert Susanne Steffgen, in Ganderkesee Ratsfrau der Linken, auch in der Gemeinde Ganderkesee einen barrierefreien Zugang zur Teilhabe am politischen und \u00f6ffentlichen Leben. Steffgen stellt daher einen mehrseitigen Antrag. Unter anderem m\u00f6chte sie dar\u00fcber informiert werden, inwieweit die Barrierefreiheit bei der Vorbereitung der Bundestagswahl und der Landtagswahl ber\u00fccksichtigt und bereits umgesetzt ist. Auch will sie wissen, was die Gemeinde unternimmt, damit Mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkte in die Wahllokale kommen k\u00f6nnen, etwa durch Bereitstellung von Fahrdiensten. Au\u00dferdem gilt Steffgens Aufmerksamkeit der Verf\u00fcgbarkeit von Hilfsmitteln, etwa Schablonen f\u00fcr blinde und sehbehinderte Menschen.<\/h3>\n\n\n\n<p>14.02.2017&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/oldenburg-kreis\/wirtschaft\/antrag-fuer_a_31,2,1594123895.html\">Pressebericht von der NWZ<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Antrag f\u00fcr barrierefreie Geb\u00e4ude<\/h2>\n\n\n\n<p>Claus Arne Hock&nbsp;&nbsp;<strong><u><a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<\/a><\/u><\/strong>&nbsp;Einen Antrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat Susanne Steffgen (Die Linke) an den Rat der Gemeinde Ganderkesee gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrag sieht vor, dass die Verwaltung \u00fcberpr\u00fcfen soll, welche Gemeindegeb\u00e4ude nicht barrierefrei sind und woran dies liegt. Sollten bereits entsprechende Aufstellungen existieren, sollten diese aktualisiert werden. Ferner soll beschlossen werden, dass die Verwaltung eine Kostenaufstellung ermittelt f\u00fcr etwaige Umbauma\u00dfnahmen, die eine Barrierefreiheit herstellen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferner erwartet Steffgen von der Verwaltung eine Bestandsaufnahme \u00fcber entsprechende Barrieren auch bei allen Betrieben, Geb\u00e4uden und Einrichtungen, an denen die Gemeinde beteiligt ist.&nbsp;&nbsp;Die Listen sollen dann, so Punkt 4 des Antrags, als Grundlage f\u00fcr ein \u201eProgramm zu Schaffung einer weitestgehenden Barrierefreiheit in \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden der Gemeinde\u201c dienen. Vereine und Beauftragte mit entsprechendem Hintergrundwissen sollen einbezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>07.02.2017&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/oldenburg-kreis\/blaulicht\/querungshilfe-solltenachgeruestet-werden_a_31,2,1432243358.html\">Pressebericht von der NWZ<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&nbsp;Verkehr<br>&nbsp;Querungshilfe sollte nachger\u00fcstet werden<\/h2>\n\n\n\n<p>Hergen Schelling<strong><u><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<br><\/a><\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die umstrittene Querungshilfe an der Gr\u00fcppenb\u00fchrener Stra\u00dfe\/Ecke Raiffeisenstra\u00dfe in Ganderkesee bleibt im Gespr\u00e4ch: Nachdem der Ausschuss f\u00fcr Stra\u00dfen und Verkehr\u00a0\u00a0in der vergangenen Woche \u00fcber m\u00f6gliche Gefahren f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer diskutiert hatte, legt\u00a0Susanne Steffgen, Ratsfrau der Linken, jetzt mit einem Antrag nach \u2013 sie m\u00f6chte eine Fu\u00dfg\u00e4nger-Ampel an der Stelle.<\/p>\n\n\n\n<p>Steffgen&nbsp;w\u00fcnscht, \u201edass die gef\u00e4hrliche Situation (&#8230;) entsch\u00e4rft wird.\u201c Eine Knopfdruck-Ampel habe auch schon an&nbsp;&nbsp;der Adelheider Stra\u00dfe in H\u00f6he des Freibades und des Wohnparks am Fuchsberg&nbsp;&nbsp;das \u00dcberqueren der Fahrbahn sicherer gemacht. Alternativ solle die Verwaltung nach anderen Alternativen suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Darauf&nbsp;&nbsp;hatte sich der Ausschuss&nbsp;&nbsp;am vergangenen Mittwoch schon geeinigt. Die Diskussion angesto\u00dfen hatte&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/hansen,arnold\">Arnold Hansen<\/a>, Fraktionschef der Freien W\u00e4hler, der insbesondere durch Linksabbieger aus der Raiffeisenstra\u00dfe Gefahren f\u00fcr die Nutzer der direkt daneben befindlichen&nbsp;&nbsp;&nbsp;Querungshilfe sieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Leser haben nach der Berichterstattung in der NWZ\u200a ihre Meinung zum Thema ge\u00e4u\u00dfert: Die Situation auf der Gr\u00fcppenb\u00fchrener Stra\u00dfe sei zwischen dem&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/news\/famila-markt\">Famila-Markt<\/a>&nbsp;und dem&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/news\/schulzentrum\">Schulzentrum<\/a>&nbsp;am Steinacker insgesamt sehr un\u00fcbersichtlich, findet&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/schierenbeck,sigrid\">Sigrid Schierenbeck<\/a>. Ein Verzicht auf die Querungshilfe, wie von den Freien W\u00e4hlern gefordert, sei aber wenig konstruktiv. Auch wenn knapp 100 Meter weiter eine Vollampel stehe, werde diese Entfernung&nbsp;&nbsp;von Menschen, die zu Fu\u00df oder mit dem Rad unterwegs sind, schon als zu weit empfunden. Sigrid Schierenbeck schl\u00e4gt vor, die Querungshilfe mit Zebrasteifen, Beschilderung und vielleicht noch&nbsp;&nbsp;einem Blinklicht auszur\u00fcsten \u2013 \u201eaber bitte nicht noch eine Ampel!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Besser \u00fcber das Verhalten an Querungshilfen zu informieren, fordert NWZ\u200a-Leser Bernd Schulte. In Bookholzberg, wo nach dem Umbau der Stedinger Stra\u00dfe mehrere Querungshilfen \u00fcber die Ortsdurchfahrt verteilt sind, stelle er fest, dass viele nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer diese mit einem Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberweg verwechselten. Unklar sei f\u00fcr ihn auch, schreibt Schulte, ob das Befahren einer Querungshilfe mit dem Fahrrad&nbsp;&nbsp;\u00fcberhaupt erlaubt sei.<\/p>\n\n\n\n<p>14.01.2017&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ganderkesee\/unterlagen_a_31,2,901259580.html\">Presseartikel von der NWZ<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unterlagen 14 Tage&nbsp;&nbsp;vor Sitzung<\/h2>\n\n\n\n<p>Lina Bande<strong><u><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<br><br><\/a><\/u><\/strong>Einen Antrag zum Ratsinformationssystem der Gemeinde Ganderkesee hat Susanne Steffgen (Die Linke) an Rat und Verwaltung gerichtet. In der Vergangenheit kritisierten B\u00fcrger des \u00d6fteren, dass \u00f6ffentliche Unterlagen zu Sitzungen erst einen Tag vorher bereitgestellt werden (die NWZ\u200a berichtete) \u2013 laut Steffgen sei das \u201ezeitlich unzureichend\u201c, eine Vorlaufzeit von 14 Tagen sei als \u201erechtzeitig\u201c anzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine fr\u00fchere Information bringe nur Vorteile: So k\u00f6nne&nbsp;&nbsp;\u201edas Wir-Gef\u00fchl der B\u00fcrger\u201c&nbsp;&nbsp;&nbsp;gest\u00e4rkt werden, au\u00dferdem k\u00f6nnten sich B\u00fcrger so besser in Sitzungen beteiligen. Unter anderem in&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/news\/delmenhorst\">Delmenhorst<\/a>&nbsp;werde der Vorschlag schon mit Erfolg umgesetzt, so die Ratsfrau. Auch m\u00fcssten die Ratsmitglieder nicht vor Anfragen von B\u00fcrgern \u201egesch\u00fctzt werden\u201c: \u201eJeder&nbsp;&nbsp;von uns kann dem B\u00fcrger verst\u00e4ndlich machen, dass man erst nach der Fraktionssitzung zu dem Thema etwas sagen m\u00f6chte\u201c, schreibt Steffgen.<\/p>\n\n\n\n<p>10.012017&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/oldenburg-kreis\/politik\/wann-sollen-buerger-informiert-werden_a_31,2,821811977.html\">Presseartikel von der NWZ&nbsp;<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ratsinformationssystem der Gemeinde Ganderkesee: B\u00fcrger erhalten erst am Tag vor der jeweiligen Sitzung Zugang zu den Unterlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0Bild: Claus Hock \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Transparenz,\u00a0Wann sollen B\u00fcrger informiert werden?<\/h2>\n\n\n\n<p>Claus Hock<\/p>\n\n\n\n<p>Wann sollen die B\u00fcrger die Unterlagen im Ratsinformationssystem einsehen k\u00f6nnen? Die NWZ\u200a hat bei den Parteien nachgefragt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<\/a><\/u><\/strong>\u00a0\u201eWenn es viele Anlagen sind, ist es unm\u00f6glich, das bis zur Sitzung durchzuarbeiten.\u201c Horst Jordan (70) ist unzufrieden mit der bisherigen Informationspolitik seitens der politischen Vertreter, speziell mit der Nutzung des Ratsinformationssystem. Wie berichtet, werden die \u00f6ffentlichen Unterlagen zu anstehenden Sitzungen erst einen Tag vor dem jeweiligen Termin bereit gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin schon mehrfach an den Rat herangetreten und habe eine fr\u00fchere Ver\u00f6ffentlichung angeregt\u201c, erz\u00e4hlt&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/jordan,horst\">Horst Jordan<\/a>&nbsp;im Gespr\u00e4ch mit der NWZ. Die Antwort sei immer \u00e4hnlich gewesen und decke sich mit der Antwort der B\u00fcrgermeisterin: Die politischen Vertreter bef\u00fcrchten eine Ansprache durch B\u00fcrger, bevor sich die Fraktion eine Meinung haben bilden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/nordwest-zeitung\">Nordwest-Zeitung<\/a>&nbsp;auf die bestehende Regelung angesprochen, \u00e4u\u00dfern sich die, teilweise neugew\u00e4hlten, Ratsvertreter hingegen differenziert. Die Antworten werden in Reihenfolge des Eingangs dargestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>So sieht zum Beispiel&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/steffgen,susanne\">Susanne Steffgen<\/a>&nbsp;(<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/die%20linke\">Die Linke<\/a>) keinen Vorteil bei der bisherigen Handhabung. Es sei hingegen \u201esehr zu begr\u00fc\u00dfen\u201c, wenn sich interessierte B\u00fcrger fr\u00fcher informieren k\u00f6nnten. Die Hoffnung sei, so Steffgen, dass sich durch eine fr\u00fchere Bereitstellung der Unterlagen auch mehr B\u00fcrger beteiligen. \u201eWir m\u00fcssen mehr Beteiligung f\u00f6rdern, damit der B\u00fcrger sich mehr daheim f\u00fchlt, und das Wir gest\u00e4rkt wird.\u201c Auch k\u00f6nnte, so die Hoffnung von Steffgen, mehr Transparenz ganz allgemein zu einem h\u00f6heren Interesse und einer h\u00f6heren Beteiligung der B\u00fcrger f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuch wir haben in der Vergangenheit dieses Thema immer wieder einmal in der FDP-Fraktion diskutiert\u201c, teilt Fraktionsvorsitzende&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/daniel,marion\">Marion Daniel<\/a>&nbsp;mit. Man habe&nbsp;&nbsp;aber keine weiteren Ma\u00dfnahmen ergriffen, da nur vereinzelt Kritik am bisherigen System ge\u00e4u\u00dfert wurde. Auf eine Beratung innerhalb der Fraktion, vor der Bereitstellung der Unterlagen f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit, wolle man aber nicht verzichten. Ein nach der NWZ-Anfrage formulierter Antrag schl\u00e4gt aber eine grunds\u00e4tzliche Ver\u00f6ffentlichung am Dienstag vor, da die Sitzungen der einzelnen Fraktionen in der Regel am Montag stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine \u00e4hnliche Meinung wie die Liberalen vertreten auch die Freien W\u00e4hler Ganderkesee. \u201eWir sind der Meinung, dass erst in der Fraktion diskutiert werden muss\u201c, so Fraktionsvorsitzender&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/hansen,arnold\">Arnold Hansen<\/a>. Ein zu fr\u00fches Publikmachen der Unterlagen berge, so die Erfahrung, die Gefahr, dass es gerade in sozialen Netzwerken zu unsachlichen Diskussionen komme. \u201eEs ist schon vorgekommen, dass Teile der Unterlagen ohne den korrekten Zusammenhang diskutiert wurden\u201c, so Hansen. Weiter betonen die Freien W\u00e4hler, dass das Verfahren schon jetzt transparent genug sei: \u201eIn den Aussch\u00fcssen finden ja nur die Vorbesprechungen statt. Die endg\u00fcltige Entscheidung f\u00e4llt im Rat.\u201c Dadurch seien de facto die Unterlagen ja schon mit deutlichem Vorlauf vor der entscheidenden Ratssitzung \u00f6ffentlich \u2013 interessierte B\u00fcrger k\u00f6nnten entsprechend auch nach den Fachaussch\u00fcssen an die Parteien herantreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Volker Schulz-Berendt, Fraktionsvorsitzender der Gr\u00fcnen, begr\u00fc\u00dft das Interesse von B\u00fcrgern an den Unterlagen, denn die Gr\u00fcnen \u201esehen die Beteiligung einer m\u00f6glichst gro\u00dfen Zahl von betroffenen B\u00fcrgern an der politischen Diskussion als Basis einer lebendigen Demokratie an\u201c. Es treffe zwar zu, dass man Positionen erst in der Partei beziehungsweise Fraktion abstimme, aber selbst bei fr\u00fchen B\u00fcrgeranfragen k\u00f6nne man eben darauf auch hinweisen. Zudem sei ein entscheidender Nachteil des bisherigen Systems, dass eine Beteiligung der B\u00fcrger an der politischen Meinungsbildung, zumindest im Vorfeld der Fraktionssitzungen,&nbsp;&nbsp;ausgeschlossen sei. Einen Antrag, dass die \u00d6ffentlichkeit zeitgleich mit den politischen Vertretern Zugang zu den Unterlagen bekommt, wolle man in der Fraktion beraten. \u201eWir erwarten, dass sich dadurch mehr B\u00fcrger als bisher an der politischen Diskussion im Vorfeld von Entscheidungen sowohl im Dialog mit den Fraktionen als auch durch Teilnahme an den \u00f6ffentlichen Sitzungen der Aussch\u00fcsse und des Rates beteiligen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sozialdemokraten sehen den Vorteil im bisherigen System ebenfalls darin, dass \u201edie Ratsmitglieder die M\u00f6glichkeit haben, anstehende Entscheidungen vor der Ver\u00f6ffentlichung in der Fraktion zu behandeln und so alle bisher bekannten Aspekte bei der Meinungsbildung zu ber\u00fccksichtigen\u201c, so Fraktionsvorsitzender&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/brakmann,werner\">Werner Brakmann<\/a>. Die Schwierigkeit f\u00fcr B\u00fcrger, sich \u201eausreichend\u201c mit den Themen auseinanderzusetzen, r\u00e4umt man allerdings ein. Ferner weist die&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/spd\">SPD<\/a>&nbsp;darauf hin, dass man bereits im November 2015 einen Antrag gestellt hat, \u201edie Drucksachen mit der Ver\u00f6ffentlichung der Tagesordnung ebenfalls zu ver\u00f6ffentlichen\u201c. \u201eWeil aber in interfraktionellen Gespr\u00e4chen dazu keine Ratsmehrheit erkennbar war, ist kein besonderer Wert auf sofortige Behandlung des Antrages gelegt worden\u201c, so Brakmann. Wenn das Thema aber wieder auf die Agenda komme, so wolle die SPD-Fraktion versuchen, \u201edie Informationspolitik gegen\u00fcber den B\u00fcrgern zu verbessern\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir als UWG-Fraktion sehen in der bisherigen Regelung f\u00fcr den B\u00fcrger keinen Vorteil, nur Nachteile\u201c, so Carsten Jesu\u00dfek, Fraktionsvorsitzender der Unabh\u00e4ngigen W\u00e4hler der Gemeinde Ganderkesee (<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/uwg\">UWG<\/a>). Weiter hei\u00dft es, dass die Ladung f\u00fcr die Aussch\u00fcsse zeitgleich Ratsvertretern und \u00d6ffentlichkeit bekannt gemacht werden m\u00fcsste. \u201eAuch dann k\u00f6nnten die Parteien immer noch in Ruhe \u00fcber die Vorlagen beraten.\u201c Zudem h\u00e4tten die B\u00fcrger die M\u00f6glichkeit, \u201ezeitig Anregungen\u201c einzubringen. Ein entsprechender Antrag von&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/sackmann,otto\">Otto Sackmann<\/a>&nbsp;sei&nbsp;&nbsp;aber abgelehnt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Christdemokraten sind die einzigen, die in der bisherigen Regelung keinerlei Nachteile sehen: \u201eEs gibt f\u00fcr die Fraktion der&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/cdu\">CDU<\/a>&nbsp;keine Nachteile. Wir sind von den B\u00fcrgern der Gemeinde Ganderkesee als ihre Vertreter gew\u00e4hlt worden und sind absolut bestrebt, die Interessen unserer B\u00fcrger zu vertreten\u201c, so Cindy Kl\u00fcner, Fraktionsvorsitzende der CDU. Eine \u00c4nderung des Verfahrens sei seitens der CDU nicht geplant. B\u00fcrgerbeteiligung sei zwar wichtig und man sei stets offen f\u00fcr Anregungen, \u201ees ist aber auch wichtig, in Ruhe und frei die Themen beraten zu k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>__________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p>30.12.2016 Presseartikel von der Rheinpfalz Speyer<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Heimweg in Karlsruhe gestrandet es ist nicht egal, ob der Aufzugzu Gleis 2 und 3 des Speyerer Haupt-bahnhofs funktioniert oder nicht. Das sagt der gesunde Menschenverstand, und das wird bei Schilderung eines Schicksals wie dem von&nbsp;Susanne Steffgen&nbsp;besondersdeutlich. Um so \u00e4rgerlicher sind die wiederholten Ausf\u00e4lle unter anderem im September und Oktober \u00fcber Wochen und zuletzt wieder seit kurz vor Weihnachten. Koffer schlepper kommen indenallermeisten F\u00e4llen \u00fcber die Treppe zurecht, wer im Rollstuhl sitzt,&nbsp;hat es bedeutend schwieriger.&nbsp;Steffgen&nbsp;ist eine geb\u00fcrtige Schifferstadterin und hat in der Speyerer Auestra\u00dfe eine Autoglaserei betrieben, bevor sie in den Landkreis Oldenburg in Niedersachsen gezogenist. \u00dcber Weihnachten und Neujahr ist sie in Speyer und hatte den Wunsch, zwei Tagesausfl\u00fcge zu einem Freund in Basel zumachen. Mit der Bahn. \u201eDie Verbindung ist eigentlich gut\u201c, sagt sie. Aber: Sie kommt momentan nicht auf Gleis 3, wo um 9.14 Uhr der Zug in Richtung S\u00fcden abf\u00e4hrt. Bahn-Personal, das helfen k\u00f6nnte, gibt es in Speyer nicht. Sie kenne die Empfehlungen der Bahn f\u00fcrBehinderte, betont die 52 J\u00e4hrige, die seit mehr als zwei Jahrzehnten auf den Rollstuhl angewiesen ist. Daher habe sie sich zwei Tage vor Fahrtantritt angemeldet und als einzige M\u00f6glichkeit auf gezeigt bekommen, bereits um 8.23 Uhr nach Schifferstadt zufahren und dort mit funktionierendem Aufzug in den Regionalexpress \u00fcber Speyer nach Karlsruhe zu gelangen. Sie w\u00e4re dazu bereit, so&nbsp;Steffgen, sei aber auf Pflegeangewiesen, und die erhalte sie erstum 8 Uhr.<\/p>\n\n\n\n<p>WAS LESER \u00c4RGERT:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Speyerer Bahnhof nicht barrierefrei .F\u00fcr 8.23 Uhr reiche es nicht. \u201eIch wei\u00df, ich bin hilflos, aber man muss es mir nicht jedes Mal so drastisch zeigen\u201c, sagt sie entt\u00e4uscht. Ihre erste Fahrt nach Basel unternahm sie am Freitag voriger Woche, einen zweiten Besuch hat sie heute geplant. Beim ersten Mal ist es nicht beim Tagesausflug geblieben:\u00a0Steffgen\u00a0hat sich f\u00fcr eine Fahrt \u00fcber Mannheim entschieden, weil diese in Speyer vom barrierefreizug\u00e4nglichen Gleis 1 startet. Konsequenz: Eine viel sp\u00e4tere Ankunft in Basel und auf der R\u00fcckfahrt ein Stranden in Karlsruhe. \u201eIch musste die Nacht im Rollstuhl im Hauptbahnhof verbringen, das ist alles andere als angenehm. \u201cIhre Bitte an die Bahn, ihr jetzt eine Taxifahrt nach Germersheim zu bezahlen, um den Zug zu erreichen, sei ab gelehnt worden, so\u00a0Steffgen. Sie stellt nach rund einer Stunde am Bahn-Telefon fest: \u201eDie Teilhabe am \u00f6ffentlichen Leben wird mir oft erschwert bis unm\u00f6glich gemacht. \u201cDie Bahn bedauert auf Anfrage, dass sie bei Aufzugsausfall an manchen Bahnh\u00f6fen keine Alternative bieten kann. Es werde aber jeweils nach L\u00f6sungen gesucht: \u201eDas Thema, Barrierefreiheit\u2019 genie\u00dft bei uns hohe Priorit\u00e4t\u201c ,so ein Sprecher. Er verweist auf eine neue App \u201eDB Barrierefrei\u201c und Infos im Internet.\u00a0Steffgen, kommunal f\u00fcr die Linke politisch aktiv, h\u00e4lt ihre eigene Internetseite dagegen: Sie versuche unter www.sozial-gut.de zu helfen .\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>___________________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p>06.12.2016&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/oldenburg-kreis\/wirtschaft\/fachkraeftemangel-sorgt-fuer-engpaesse_a_31,1,4197403375.html\">Presseartikel von der NWZ<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Betreuung, Fachkr\u00e4ftemangel sorgt f\u00fcr Engp\u00e4sse<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Claus Hock<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inklusion st\u00f6\u00dft manchmal an ihre Grenzen. Auch im Pflegebereich sieht es mitunter schlecht aus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<\/a><\/u><\/strong>&nbsp;Ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier W\u00e4nden f\u00fchren. Was eigentlich eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sein sollte, ist f\u00fcr \u00c4ltere und f\u00fcr Menschen mit Behinderung zwar rein theoretisch m\u00f6glich, aber nicht selten mit gro\u00dfen H\u00fcrden verbunden \u2013 H\u00fcrden, die manchmal beh\u00f6rdlichen Ursprungs sind.<\/p>\n\n\n\n<p>So zum Beispiel im Fall der Ganderkeseerin&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/steffgen,susanne\">Susanne Steffgen<\/a>. Seit Montag hat sie keinen Pflegedienst mehr, da dieser den Vertrag k\u00fcndigte. \u201eEs ist mir nicht gelungen, innerhalb von 14 Tagen einen neuen Pflegedienst zu finden\u201c, erz\u00e4hlt sie im Gespr\u00e4ch mit der NWZ. Dabei gebe es laut Steffgen eine andere M\u00f6glichkeit, die werde aber seitens des Sozialamtes blockiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Darf man sich seine Pflege selbst aussuchen ?<br><\/strong><\/td><td><br><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>2008 trat das \u201e\u00dcbereinkommen \u00fcber die Rechte von Menschen mit Behinderungen\u201c seitens der Europ\u00e4ischen Union in Kraft. Auch Deutschland geh\u00f6rt mit zu den Unterzeichnern. Artikel 19 der Konvention sichert Menschen mit Behinderung unter anderem eine \u201eunabh\u00e4ngige Lebensf\u00fchrung\u201c zu, zu der auch die freie Entscheidung geh\u00f6rt, wo und mit wem man leben will. Und eben dieses will auch Susanne Steffgen f\u00fcr sich entscheiden. \u201eIch m\u00f6chte in meiner Wohnung bleiben, so lange es geht.\u201c Eine M\u00f6glichkeit, die zum Beispiel durch das Assistenzmodell, also die Anstellung einer Art \u201epers\u00f6nlichem Assistenten\u201c zu realisieren w\u00e4re und das auch schnell. \u201eHier h\u00e4tte ich fast schon jemanden sicher.\u201c Das Problem: \u201eDas&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/sozialamt\">Sozialamt<\/a>&nbsp;genehmigt mir nur die Gelder f\u00fcr das Pflegedienstmodell, nicht f\u00fcr das Assistenzmodell\u201c, so der Vorwurf von Susanne Steffgen in Richtung&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/landkreis%20oldenburg\">Landkreis Oldenburg<\/a>, gegen den sie auch rechtliche Schritte einleiten will. \u201eAufgeben und den Kopf in den Sand stecken kommt nicht in Frage\u201c, so Steffgen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Herrscht in Ganderkesee ein Pflegenotstand ?<br><\/strong><\/td><td><br><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Assistenzmodell sei, so auch die Erfahrung von Gerd von Seggern vom Verein Ganterhilfe, bei den Pflegediensten in der Region zwar bekannt, aber die Umsetzung noch nicht weit fortgeschritten. \u201eDie Dienste, mit denen ich in letzter Zeit gesprochen habe, sind aber an dem Thema dran.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wie sieht es mit der Verf\u00fcgbarkeit von Pflegediensten aus? \u201eWir brauchen mindestens einen Tag Vorlauf\u201c, erkl\u00e4rt&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/rieks,maike\">Maike Rieks<\/a>, Pflegedienstleiterin bei der Arbeiterwohlfahrt in Ganderkesee (<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/awo\">Awo<\/a>) auf Nachfrage. In der Regel k\u00f6nne der Bedarf dann schnell bedient werden, so Rieks. \u201eAusnahme ist aktuell die behandelnde Pflege\u201c, so die Pflegedienstleiterin. Hier seien, zumindest bei der Awo, alle Kapazit\u00e4ten ausgereizt. \u201eHier greift der Fachkr\u00e4ftemangel, gerade was medizinisches Personal angeht\u201c, erkl\u00e4rt Rieks. Eine Einsch\u00e4tzung, die auch&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/t%C3%B6njes,christa\">Christa T\u00f6njes<\/a>&nbsp;vom Pflegedienstleister Landdienste auf Nachfrage best\u00e4tigte: \u201eWir k\u00f6nnen nicht mehr Kunden annehmen als wir geeignetes Personal haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchwierig wird es vor allem, wenn ganz schnell ein Pflegeplatz her muss\u201c, wei\u00df&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/wachtendorf,christa\">Christa Wachtendorf<\/a>&nbsp;von der Gemeinde Ganderkesee. Wachtendorf hat unter anderem durch ihre Arbeit in der Seniorenberatung mit diesem Problem zu tun. Von einem Pflegenotstand spricht aber niemand. Die Verf\u00fcgbarkeit von ambulanten oder station\u00e4ren Pflegepl\u00e4tzen h\u00e4nge von den individuellen Bed\u00fcrfnissen ab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Welche Hilfen gew\u00e4hrt das Sozialamt ?<br><\/strong><\/td><td><br><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf Anfrage der NWZ\u200a teilt&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/bode,bodo\">Bodo Bode<\/a>, Dezernent f\u00fcr Soziales beim Landkreis,&nbsp;&nbsp;mit, dass Hilfen grunds\u00e4tzlich vorrangig unter Ber\u00fccksichtigung der besonderen Umst\u00e4nde des Einzelfalls gew\u00e4hrt werden. Eine Fall-Behandlung nach \u201eSchema F\u201c finde nicht statt.<\/p>\n\n\n\n<p>__________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;26.11.2016&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/a_a_31,1,3822941407-tc.html\">Presseartikel von der NWZ<br><\/a><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Immer wieder auf die Beine<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>Hadert nicht, sondern freut sich \u00fcber das, was sie kann: Susanne Steffgen in ihrer Wohnung am Fuchsberg.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Bild:&nbsp;D. Wieting&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mensch stelle sehr oft das Negative in den Vordergrund, meint&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/steffgen,susanne\">Susanne Steffgen<\/a>. \u201eIch habe erkannt, dass es mir nicht gut tut. Darum denke ich nicht dar\u00fcber nach, was ich nicht mehr kann \u2013&nbsp;&nbsp;sondern freue mich \u00fcber das, was ich noch kann\u201c, sagt die 52-J\u00e4hrige.&nbsp;&nbsp;Diese Einstellung verlangt mir den h\u00f6chsten Respekt ab, denn gerade Susanne Steffgen h\u00e4tte allen Grund, mit ihrem Schicksal zu hadern. Seit dem 1. November geh\u00f6rt sie dem Ganderkeseer Gemeinderat an und m\u00f6chte sich ganz besonders f\u00fcr sozial Benachteiligte einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgewachsen ist Susanne Steffgen mit f\u00fcnf Geschwistern in Rheinland-Pfalz, in Schifferstadt und Speyer. Sie war im zweiten&nbsp;&nbsp;Schuljahr, als bei ihr eine b\u00f6sartige Knochenvereiterung in beiden Ohren diagnostiziert wurde. Nach einem langen Krankenhausaufenthalt wurde sie geheilt entlassen, ihr H\u00f6rverm\u00f6gen&nbsp;&nbsp;ist seitdem aber beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Hauptschule h\u00e4tte sie gern noch den Realschulabschluss gemacht, aber ihre Eltern legten ihr nahe, Geld zu verdienen. Ihr Vater besorgte ihr eine Lehrstelle als Maschinenschlosserin bei der Deutschen Bahn. \u201eDas hat mir sehr gut gefallen, da wir Auszubildende in dieser Werkstatt unter uns waren\u201c, erz\u00e4hlt Susanne Steffgen. Als sie danach in eine andere Firma wechselte,&nbsp;&nbsp;litt sie unter unertr\u00e4glichen Kopfschmerzen. Ein Facharzt stellte eine L\u00e4rm\u00fcberempfindlichkeit fest und erteilte Berufsverbot.<\/p>\n\n\n\n<p>Susanne Steffgen schulte zur staatlich gepr\u00fcften Maschinenbautechnikerin um und machte Karriere in einem Ingenieurb\u00fcro als technische Betriebsleiterin. Aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden wechselte sie noch einmal den Beruf und lernte Versicherungskauffrau. Mit K\u00f6nnen und Engagement hatte sie schnell ihre eigene Agentur. Bei allem beruflichen Erfolg war sie auch immer bereit, f\u00fcr soziale Projekte Geld zu spenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ereignis\/2.%20weihnachtstag\">2. Weihnachtstag<\/a>&nbsp;1993, dem 60. Geburtstag ihrer Mutter, konnte sie pl\u00f6tzlich nicht mehr stehen. Im Krankenhaus dann die schockierende Diagnose: CIDP,&nbsp;&nbsp;eine fortschreitende entz\u00fcndliche Erkrankung der peripheren Nerven. \u201eRollstuhl mit 29 Jahren? Das wollte ich nicht\u201c, erz\u00e4hlt mir Susanne Steffgen. Unterarmst\u00fctzen und ein Rollator halfen ihr bei der Fortbewegung. Sie lie\u00df sich nicht unterkriegen. 1995 machte sie sich mit ihrem damaligen Ehemann in Speyer mit einer Autoglaserei selbstst\u00e4ndig. Dann schlug das Schicksal wieder zu. Weil ihre Tochter Alexia unter Lungenproblemen litt, zog sie 2008 wegen des Klimas&nbsp;&nbsp;mit ihr nach Gro\u00dfheide in Ostfriesland. Allerdings waren hier die Wege weit und so zogen beide zwei Jahre sp\u00e4ter nach Oldenburg, wo sie mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln mobil war. Ein behindertengerechtes Auto konnte sie sich mit der kleinen Rente nicht leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor vier Jahren war sie gerade am Flughafen Hannover, als ihre Beine wieder den Dienst versagten. Sie setzte sich einfach auf den Boden, um sich kurz zu erholen, als im n\u00e4chsten Augenblick zwei Polizisten vor ihr standen: \u201ePenner d\u00fcrfen hier nicht rein. Bitte entfernen sie sich!\u201c Susanne Steffgen schleppte sich Richtung Rolltreppe und als sie wieder aufwachte, lag sie im Krankenhaus. Sie war die Rolltreppe heruntergest\u00fcrzt und durch diverse Prellungen f\u00fcr einige Zeit gel\u00e4hmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Krankenhaus ging es in ein Pflegeheim und da ihre Wohnung nicht barrierefrei war, musste sie wieder umziehen. Weil sich in der neuen Wohnung Schimmel ausgebreitet hatte und sie&nbsp;&nbsp;in Oldenburg keine bezahlbare, rollstuhlgerechte Wohnung fand,&nbsp;&nbsp;landete Susanne Steffgen in der Jungen Pflege im&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/wohnpark%20am%20fuchsberg\">Wohnpark am Fuchsberg<\/a>&nbsp;in Ganderkesee. Seit einiger Zeit lebt sie in einer eigenen Wohnung auf dem Gel\u00e4nde dieser Einrichtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben ihrer Krankheit musste sie auch in ihrer Familie einiges verkraften: Zwei&nbsp;&nbsp;Ehen scheiterten und eines ihrer vier Kinder verstarb im Alter von nur acht Wochen. Freunde bezeichnen Susanne Steffgen als \u201eStehaufm\u00e4nnchen\u201c, sonst h\u00e4tte sie wohl kaum die Kraft gehabt, sich auch noch politisch zu engagieren. Auf Anhieb schaffte sie den Einzug in den Rat \u2013 als einziges und erstes Mitglied der Partei \u201e<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/die%20linke\">Die Linke<\/a>\u201c. Die Rolle der Einzelk\u00e4mpferin ist ihr nicht neu. Wenn jemand es versteht zu k\u00e4mpfen, dann sicher Susanne Steffgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Susanne Steffgen,<\/strong>&nbsp;f\u00fcr Die Linke neu im Ganderkeseer Gemeinderat<\/p>\n\n\n\n<p>_____________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.noz.de\/lokales-dk\/ganderkesee\/artikel\/804098\/ganderkeseer-rat-will-sachverstand-dauerhaft-am-tisch-haben\">Presseartikell vom Delmenhorster Kreisblatt<\/a>&nbsp;am 10.11.2016<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><em>Neuer Gemeinderat<\/em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/h1>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Ganderkeseer Rat will Sachverstand dauerhaft am Tisch haben &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/h1>\n\n\n\n<p><em>Der neue Gemeinderat hat seine Repr\u00e4sentanten gew\u00e4hlt: (von links) B\u00fcrgermeisterin Alice Gerken mit dem Ratsvorsitzenden Gerd Brand, der stellvertretenden B\u00fcrgermeisterin Christel Zie\u00dfler und dem stellvertretenden B\u00fcrgermeister G\u00fcnter Westermann. Foto: Reiner Haase<\/em>Anzeige<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ganderkesee. Die Freien W\u00e4hler sind gegen die st\u00e4ndige Pr\u00e4senz sachkundiger Ratgeber in Fachaussch\u00fcssen. Die Mehrheit des Ganderkeseer Rats will beim Bew\u00e4hrten bleiben. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Freien W\u00e4hler (FW) haben in der ersten Sitzung des neuen Ganderkeseer Gemeinderats vergebens versucht, den Seniorenbeirat und den Arbeitskreis der Selbsthilfe- und Initiativgruppen als st\u00e4ndige Ratgeber in einigen Fachaussch\u00fcssen auszubooten. FW-Fraktionschef Arnold Hansen argumentierte, sachkundiger Rat k\u00f6nne bei passenden Gelegenheiten hinzugezogen werden. Energische F\u00fcrsprecher dauernder sachkundiger Beteiligung waren gestern Abend Werner Brakmann (SPD) und Cindy Kl\u00fcner (CDU). \u201eDie Mitarbeit hat sich bew\u00e4hrt\u201c, sagte Kl\u00fcner. \u201eUns tut die st\u00e4ndige Mitarbeit gut\u201c, erg\u00e4nzte Brakmann. Die SPD, die Gr\u00fcnen und der Gro\u00dfteil der CDU-Fraktion stimmten gegen den FW-Antrag.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Achtungserfolg f\u00fcr FDP-Frau<\/h2>\n\n\n\n<p>Einstimmige Voten gab es bei der Wahl Gerd Brands (CDU) zum Ratsvorsitzenden und Heinz-Peter H\u00e4gers (<a href=\"http:\/\/www.noz.de\/themen\/spd\">SPD<\/a>) zu seinem Stellvertreter. Genauso glatt wurde Christel Zie\u00dfler (SPD) zur stellvertretenden B\u00fcrgermeisterin gew\u00e4hlt. Einen Achtungserfolg verbuchte Marion Daniel (FDP), die bei der Wahl des zweiten B\u00fcrgermeister-Stellvertreters dem CDU-Bewerber G\u00fcnter Westermann mit 16 zu 19 Stimmen nur knapp unterlag. Daniel war \u00fcberraschend von den Gr\u00fcnen ins Rennen gebracht worden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verwaltungsausschuss gebildet<\/h2>\n\n\n\n<p>Dem bedeutenden, teils zu Entscheidungen befugten Verwaltungsausschuss geh\u00f6ren neben der Kraft Amtes gesetzten B\u00fcrgermeisterin Alice Gerken von der SPD Werner Brakmann und Christel Zie\u00dfler, von der CDU Cindy Kl\u00fcner und G\u00fcnter Westermann, von den Gr\u00fcnen Michael Sorg, von der FDP Marion Daniel, von den Freien W\u00e4hlern Arnold Hansen und von der UWG Otto Sackmann an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Linke kann meist nur mitreden<\/h2>\n\n\n\n<p>Als Einzelk\u00e4mpferin hat Susanne Steffgen (Linke) im Gemeinderat und im Ausschuss f\u00fcr Soziales und Gesellschaft Stimmrecht. In allen anderen Aussch\u00fcssen kann sie lediglich mitreden.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.noz.de\/lokales-dk\/ganderkesee\/artikel\/804098\/ganderkeseer-rat-will-sachverstand-dauerhaft-am-tisch-haben#collapse_business\">Zur Sache<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der Gemeinderat arbeitet in der neuen Ratsperiode wie in der alten mit sieben Fachaussch\u00fcssen mit jeweils 13 stimmberechtigten Mitgliedern. Die SPD stellt mit Christel Zie\u00dfler im Ausschuss f\u00fcr Gemeindeentwicklung, Edith Ohlenbusch im Ausschuss f\u00fcr Jugend, Schulen und Sport und Fred Molde im Ausschuss f\u00fcr Bildung und Kultur drei Vorsitzende, die CDU mit G\u00fcnther Runge im Ausschuss f\u00fcr Wirtschaft und Finanzen und Hillard Bley im Ausschuss f\u00fcr Stra\u00dfen und Verkehr zwei Vorsitzende, die Gr\u00fcnen mit Dr. Volker Schulz-Berendt im Ausschuss f\u00fcr Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz einen Vorsitzenden und die FDP mit Hans-J\u00fcrgen Hespe im Ausschuss f\u00fcr Soziales und Gesellschaft ebenfalls einen Vorsitzenden.<\/p>\n\n\n\n<p>_____________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/oldenburg-kreis\/politik\/gruppe-scheitert-an-mitgliedervotum_a_31,1,2854095028.html\">Presseartikel aus der NWZ<\/a>&nbsp;vom 02.11.2016<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Gemeinderat<br>Gruppe scheitert an Mitgliedervotum<\/h1>\n\n\n\n<p>Zusammenarbeit zwischen UWG und Susanne Steffgen kommt nicht zustande&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/autor\/hergen-schelling\">Hergen Schelling<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bild:&nbsp;Sonja Klanke&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die UWG-Fraktion und die Ratsfrau der Linken wollten gemeinsam Politik machen. Die UWG-Mitglieder sind dagegen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong><u><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<\/a><\/u><\/strong>&nbsp;Nun also doch nicht: Nach wochenlangen Gespr\u00e4chen ist die beabsichtigte Gruppenbildung&nbsp;&nbsp;zwischen den Unabh\u00e4ngigen W\u00e4hlern Gemeinde Ganderkesee (UWG) und der Ratsfrau der Linken, Susanne Steffgen, im Ganderkeseer Gemeinderat am Votum der UWG-Mitglieder gescheitert. Damit bleibt es vor der konstituierenden Ratssitzung am Donnerstag, 10. November, bei den bisherigen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Mitgliederversammlung der&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/uwg\">UWG<\/a>&nbsp;hat am Montag mehrheitlich gegen die Gruppenbildung gestimmt\u201c, teilte der neue UWG-Fraktionschef Carsten Jesu\u00dfek mit, der selber&nbsp;&nbsp;erst nach der Wahl zu&nbsp;&nbsp;den Unabh\u00e4ngigen wechselte und diesen das dritte Ratsmandat bescherte. So entf\u00e4llt f\u00fcr die UWG die M\u00f6glichkeit, einen Ausschussvorsitz&nbsp;&nbsp;&nbsp;zu besetzen \u2013 Jesu\u00dfek h\u00e4tte gern&nbsp;&nbsp;die Sitzungsleitung im Ausschuss f\u00fcr Bildung und Kultur \u00fcbernommen. Auch die anvisierte Doppelbesetzung des Gemeindeentwicklungsausschusses ist nun kein Thema mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst recht schr\u00e4nkt die neue Lage aber f\u00fcr&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/steffgen,susanne\">Susanne Steffgen<\/a>&nbsp;die Einflussm\u00f6glichkeiten in der Ratsarbeit ein: Die Ratsfrau der Linken kann sich als Einzelk\u00e4mpferin nur noch einen Fachausschuss aussuchen, in dem sie beratend mitwirken m\u00f6chte&nbsp;&nbsp;\u2013 ohne Stimmrecht. Sie hatte sich im Rahmen der Gruppengespr\u00e4che schon auf den Ausschuss f\u00fcr&nbsp;&nbsp;Soziales und Gesellschaft festgelegt \u2013 allerdings in der Hoffnung, dort auch mit abstimmen zu k\u00f6nnen. \u201eDas muss ich jetzt so akzeptieren\u201c, sagte Steffgen am Dienstagabend. Gerne h\u00e4tte sie aber die Gruppenbildung vollzogen: \u201eweil wir uns ja in&nbsp;&nbsp;Sachthemen einig waren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>_________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.noz.de\/lokales-dk\/ganderkesee\/artikel\/799071\/absage-an-gruppe-uwg-steffgen-im-ganderkeseer-rat\">Presseartikell vom Delmenhorster Kreisblatt<\/a>&nbsp;am 01.11.2016<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Absage an Gruppe UWG\/Steffgen im Ganderkeseer Rat &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/h1>\n\n\n\n<p><em>Einer geplante Gruppenbildung der UWG im neuen Rat mit der Linken-Ratsfrau Susanne Steffgen (Bildmitte) haben sich am Montagabend die UWG-Mitglieder auf ihrer Versammlung verweigert. Mehrheitlich stimmten sie gegen das Vorhaben der UWG-Ratsleute (v.l.) Carsten Jesu\u00dfek, Otto Sackmann und Thorsten Busch. Foto: Thorsten Konkel<\/em>Anzeige<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ganderkesee. Im neuen Ganderkeseer Rat wird es keine Gruppe UWG\/Steffgen geben. Mehrheitlich haben sich die Mitglieder der Unabh\u00e4ngigen W\u00e4hler Gemeinde Ganderkesee (UWG) am Montagabend auf ihrer Mitgliederversammlung gegen eine Gruppenbildung mit der Linken-Ratsfrau Susanne Steffgen ausgesprochen. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mehrheitlich haben sich die Mitglieder der Unabh\u00e4ngigen W\u00e4hler Gemeinde Ganderkesee (UWG) am Montagabend auf ihrer Mitgliederversammlung gegen die beabsichtigte Gruppenbildung mit der Linken-Ratsfrau Susanne Steffgen ausgesprochen. Das berichtete der UWG-Fraktionsvorsitzende Carsten Jesu\u00dfek dem dk am Dienstagnachmittag. Steffgen bedauerte die Entscheidung, \u201eweil wir uns ja in Sachthemen einig waren\u201c, sagte sie den dk.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eKlares Votum der Mitglieder\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eMit dem klaren Votum unserer Mitglieder ziehen wir einen Schlussstrich unter unser Vorhaben\u201c, erkl\u00e4rte Jesu\u00dfek. Die Gruppenbildung hatte bereits auf der Kippe gestanden, nachdem die Verwaltung zun\u00e4chst gefordert hatte, die Gruppe UWG\/Linke zu benennen. Diesen Vorbehalt gegen die Namensgebung hatte die Verwaltung sp\u00e4ter aufgegeben. Anschlie\u00dfend gab es&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.noz.de\/lokales-dk\/ganderkesee\/artikel\/795431\/gruppe-uwg-steffgen-im-ganderkeseer-rat-auf-der-kippe\">jedoch Querelen zwischen UWG und Steffgen.<\/a>&nbsp;Als alleinige Fraktion UWG werden Jesu\u00dfek, Thorsten Busch und Otto Sackmann nun einen Sitz weniger als Gr\u00fcne und FDP im neuen Rat bekleiden. Somit wird Jesu\u00dfek auch nicht den Vorsitz im Ausschuss f\u00fcr Bildung und Kultur erhalten. Weiterhin strebe die UWG aber an, bei geeigneten Themen in der Sache mit allen Parteien zusammenzuarbeiten, betonte Carsten Jesu\u00dfek.<\/p>\n\n\n\n<p>__________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/oldenburg-kreis\/politik\/verwaltung-erlaubt-gruppennamen_a_31,1,2679875481.html\">Presseartikel aus der NWZ<\/a>&nbsp;vom 28.10.2016<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Gemeinderat<br>Verwaltung erlaubt Gruppennamen<\/h1>\n\n\n\n<p>UWG\/Steffgen formal m\u00f6glich \u2013 Gespr\u00e4che am Wochenende&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sonja Klanke<strong><u><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">&nbsp;<\/a><\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<\/a><\/u><\/strong>&nbsp;Die Fraktion der Unabh\u00e4ngigen W\u00e4hler Gemeinde Ganderkesee (UWG) und Susanne Steffgen (Die Linke) d\u00fcrfen&nbsp;&nbsp;unter dem Namen \u201eUWG\/Steffgen\u201c zusammenarbeiten. Dies best\u00e4tigte Gemeindesprecher Hauke Gruhn am Donnerstag auf Nachfrage der NWZ.&nbsp;&nbsp;Eine erneute Pr\u00fcfung seitens der Gemeindeverwaltung habe ergeben, dass weder die Gesch\u00e4ftsordnung des Rates der Gemeinde Ganderkesee noch das Nieders\u00e4chsisches Kommunalverfassungsgesetz&nbsp;&nbsp;dagegen sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer ersten Pr\u00fcfung war die Verwaltung noch zu dem Ergebnis gekommen, dass \u201e<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/die%20linke\">Die Linke<\/a>\u201c im Namen auftauchen m\u00fcsste, weil&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/steffgen,susanne\">Susanne Steffgen<\/a>&nbsp;f\u00fcr die Partei angetreten sei. Nach dieser ersten Auskunft hatte die Gruppenbildung auf der Kippe gestanden, weil der Name \u201eUWG\/Die Linke\u201c f\u00fcr die&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/uwg\">UWG<\/a>&nbsp;nicht in Frage kommt und Susanne Steffgen nicht bereit ist, die Partei zu verlassen (NWZ\u200a berichtete).<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas war reine Schikane, ich wusste, dass der Name kein Problem ist\u201c, sagte Susanne Steffgen im Gespr\u00e4ch mit der NWZ\u200a. Sie hofft nun auf eine Aussprache mit der UWG. \u201eIch bin nicht erfreut, dass Herr Jesu\u00dfek sagt, dass er nicht mit der Linken zusammenarbeiten will, damit richtet er sich ja auch gegen mich. Ich will wissen, wie er das gemeint hat, denn ihm muss klar sein, dass ich in der Linken bin und da auch bleibe.\u201c&nbsp;&nbsp;Der Name \u201eUWG\/Steffgen\u201c sei f\u00fcr sie in Ordnung, sie sei weiterhin an einer Gruppenbildung interessiert: \u201eBei den Sachthemen sind wir uns einig\u201c, sagte Steffgen am Donnerstag. Allerdings wolle sie weiterhin bei ihrer politischen Arbeit auch \u201eDie Linke\u201c erw\u00e4hnen. \u201eDer B\u00fcrger soll wissen, woher ich komme\u201c, betonte die 52-J\u00e4hrige.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu einem Kl\u00e4rungsgespr\u00e4ch komme es an diesem Wochenende, sagte UWG-Fraktionsvorsitzender&nbsp;&nbsp;Carsten Jesu\u00dfek auf Nachfrage der NWZ\u200a. Zun\u00e4chst wolle sich die UWG zusammensetzen, dann&nbsp;&nbsp;soll es ein Gespr\u00e4ch mit&nbsp;&nbsp;Susanne Steffgen geben. Auch die UWG sei weiterhin an einer Zusammenarbeit interessiert. \u201eEs gibt Gespr\u00e4chsbedarf. Es war vielleicht nicht alles so&nbsp;&nbsp;transparent f\u00fcr Frau Steffgen\u201c, sagte Jesu\u00dfek.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 47-J\u00e4hrige betonte, dass es ihm lediglich um die&nbsp;&nbsp;Nennung der Linken im Namen gegangen sei. Er habe nie verlangt, dass Steffgen f\u00fcr eine Zusammenarbeit aus ihrer Partei austrete, sondern dies nur als Option genannt, falls sonst nur der Name \u201eUWG\/Die Linke\u201c m\u00f6glich gewesen sei.<\/p>\n\n\n\n<p>_______________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.noz.de\/lokales-dk\/ganderkesee\/artikel\/795431\/gruppe-uwg-steffgen-im-ganderkeseer-rat-auf-der-kippe\">Presseartikell vom Delmenhorster Kreisblatt<\/a>&nbsp;am 26.10.2016<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Querelen gef\u00e4hrden Zusammenarbeit<\/em>&nbsp;Gruppe UWG\/Steffgen im Ganderkeseer Rat auf der Kippe<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br><em>Die UWG Ganderkesee mit (v.l.) Carsten Jesu\u00dfek, Otto Sackmann und Thorsten Busch m\u00f6chte mit der Linken-Ratsfrau Susanne Steffgen im Rat eine Gruppe bilden. Die Vorzeichen daf\u00fcr stehen derzeit aber schlecht. Foto: Thorsten Konkel<br><br><br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ganderkesee. Nach Querelen zwischen den Unabh\u00e4ngigen W\u00e4hlern Gemeinde Ganderkesee (UWG) und der Linken-Ratsfrau Susanne Steffgen ist das Zustandekommen einer gemeinsamen Gruppenbildung im neuen Ganderkeseer Rat fraglich.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch um mehr Schlagkraft im Sozialen zu erhalten, setzt sich der neue UWG-Fraktionvorsitzende Carsten Jesu\u00dfek weiterhin f\u00fcr die Bildung einer Gruppe im Gemeinderat mit Susanne Steffgen (Die Linke) ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Namensgebung wird Stein des Ansto\u00dfes<\/h2>\n\n\n\n<p>H\u00fcrden eines Zustandekommens sind seit gestern neben der bislang rechtlich fraglichen Namensgebung \u201eUWG\/Steffgen\u201c, gegen die die Verwaltung Vorbehalte hegt, nun auch Vorw\u00fcrfe Steffgens gegen\u00fcber Jesu\u00dfek. Er fordere, dass sie aus der Linken austreten soll, um in der Gruppe mitzuwirken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gemeinde kommt mit erneuter Pr\u00fcfung UWG entgegen<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine erste Pr\u00fcfung durch die Verwaltung hatte ergeben, dass nur der Name UWG\/<a href=\"http:\/\/www.noz.de\/themen\/die-linke\">Die Linke<\/a>&nbsp;m\u00f6glich sei, da Steffgen \u00fcber die Liste der Linken in den Rat eingezogen ist. Da sich das Bekennen zur Gruppenbildung mit dem Wahlvorschlag \u201eDie Linke\u201c f\u00fcr die UWG zu einem Problem entwickele, wolle die Verwaltung nochmals pr\u00fcfen, ob die angestrebte Namensgebung doch m\u00f6glich ist, erkl\u00e4rte Gemeindesprecher Hauke Gruhn am Dienstag.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Steffgen will Linke nicht \u201everraten\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Diesen Lichtblick tr\u00fcbt nun die Ank\u00fcndigung Steffgens, sich in dieser Konstellation nicht g\u00e4nzlich wohlzuf\u00fchlen. \u201eWer sich gegen die Partei Die Linke stellt, der stellt sich auch gegen mich\u201c, machte Steffgen am Dienstag in einer E-Mail an das dk deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Zeit stehe die Gruppenbildung \u201esehr stark auf der Kippe\u201c, beteuerte sie. Dies sei der \u00c4u\u00dferung Jesu\u00dfeks im&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.noz.de\/lokales-dk\/ganderkesee\/artikel\/793924\/ganderkeseer-uwg-setzt-klar-auf-buergernaehe\">dk-Interview am Montag geschuldet<\/a>&nbsp;. Der UWG-Chef hatte im dk-Interview erkl\u00e4rt, der Linken als Partei selbst nichts abgewinnen zu k\u00f6nnen. Steffgen pers\u00f6nlich sch\u00e4tze er aber sehr wegen ihrer Kompetenzen im Sozialen, der Inklusion und in Dingen des Wirkens f\u00fcr Menschen mit Behinderungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">In Sorge um das Zustandekommen<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eNachdem Herr Jesu\u00dfek in der Zeitung gesagt hat, wie er zur Linken steht, frage ich mich ernsthaft, hat er wirklich an meiner Person Interesse, oder geht es ihm um was Anderes?\u201c, wunderte Steffgen sich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Steffgen stellt Ultimatum<\/h2>\n\n\n\n<p>Sie verriet, Jesu\u00dfek ein Ultimatum bis Mittwoch gestellt zu haben: Bis dahin sollten die internen Position klargestellt und besprochen sein. Steffgen k\u00fcndigte an: \u201eSollte die UWG an ihrer jetzigen Haltung nichts \u00e4ndern, werde ich wohl vorerst alleine als Linke im Rathaus meine soziale Politik vertreten und umsetzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gruppenbildung nicht um jeden Preis<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine Gruppenbildung werde es nicht um jeden Preis geben, dies beteuerte auch Jesu\u00dfek gegen\u00fcber dem dk. \u201eWir haben einen klaren Vorstandsbeschluss und ein Mitgliedervotum, dass wir nicht mit der Linken eine Gruppe bilden.\u201c Jesu\u00dfek hat aber bereits einen Ausweg im Blick: \u201eWir sind keine Partei, haben somit keinen Fraktionszwang. Frau Steffgen kann gerne ihre Linken-Themen weiterverfolgen, die muss von uns niemand mittragen\u201c, so Jesu\u00dfek. Auch habe doch niemand der Linken-Ratsfrau einen Parteiaustritt nahegelegt. Ein Zustandekommen der Gruppe sei aber weiterhin nur unter dem Namen \u201eUWG\/Steffgen\u201c m\u00f6glich, stellte er fest.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"http:\/\/www.noz.de\/nutzer\/96445\/konk-thorsten-konkel\">Ein Artikel von Thorsten Konkel<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Thorsten Konkel ist dk-Redakteur in Ganderkesee&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>___________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/oldenburg-kreis\/politik\/gemeinde-bremst-geplante-fusion_a_31,1,2532972334.html\">Presseartikel aus der NWZ<\/a>&nbsp;vom 24.10.2016<\/h1>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Gemeinde bremst geplante Fusion<\/h1>\n\n\n\n<p>Platzt der Zusammenschluss von UWG und&nbsp;Susanne Steffgen?<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/autor\/sonja-klanke\">Sonja Klanke<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Carsten Jesu\u00dfek (von links), Susanne Steffgen, Otto Sackmann und Thorsten Busch wollen&nbsp;&nbsp;im Rat zusammenarbeiten \u2013 ob das als&nbsp;&nbsp;UWG\/Steffgen geht, ist&nbsp;&nbsp;unklar.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Bild:&nbsp;Klanke<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Die Gemeinde lehnt den Namen \u201eUWG\/Steffgen\u201c ab: \u201eDie Linke\u201c muss im Namen enthalten sein \u2013 das aber will die UWG nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<\/a><\/u><\/strong>&nbsp;Herber R\u00fcckschlag f\u00fcr die Fraktion der Unabh\u00e4ngigen W\u00e4hler Gemeinde Ganderkesee (UWG) und Susanne Steffgen (Die Linke): In der vergangenen Woche hatten die vier Ratsmitglieder bekanntgegeben, k\u00fcnftig eine Gruppe bilden zu wollen (die NWZ berichtete). Und nun das: Der favorisierte Name \u201eUWG\/Steffgen\u201c wurde von der Gemeinde Ganderkesee abgelehnt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAus dem Rathaus habe ich erfahren, dass wir nur als UWG\/Die Linke auftreten d\u00fcrfen\u201c, gab UWG-Vorsitzender Carsten Jesu\u00dfek bei einer von&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/uwg\">UWG<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/steffgen,susanne\">Susanne Steffgen<\/a>&nbsp;einberufenen Pressekonferenz am Samstagmorgen bekannt. Eigentlich hatten die Beteiligten \u00fcber ihre k\u00fcnftige Zusammenarbeit informieren wollen, doch die steht nun auf der Kippe.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Zusammenarbeit mit der Linken w\u00e4re undenkbar, so Jesu\u00dfek. Zum einen w\u00fcrde er viele Ziele der Linken nicht unterst\u00fctzen, zum anderen w\u00fcrde eine Zusammenarbeit mit einer Partei gegen die Satzung der UWG versto\u00dfen. Bis Mitte dieser Woche will die UWG mit Experten kl\u00e4ren, ob eine Zusammenarbeit als UWG\/Steffgen m\u00f6glich ist. \u201eIch sch\u00e4tze Susanne Steffgen und denke, dass eine Zusammenarbeit sehr fruchtbar w\u00e4re\u201c, so Jesu\u00dfek. Er setze auf sie als Fachfrau f\u00fcr Menschen mit Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob sie bereit sei, f\u00fcr eine Zusammenarbeit mit der UWG aus der Linken auszutreten, wollte Steffgen am Samstag nicht abschlie\u00dfend beantworten. Sie tendiere aber eher dazu, ihrer Partei treu zu bleiben: \u201eIch bin f\u00fcr&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/die%20linke\">Die Linke<\/a>&nbsp;angetreten und m\u00f6chte die W\u00e4hler nicht entt\u00e4uschen\u201c, so Steffgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Ablehnung des Namens hatten die vier Ratsmitglieder nicht gerechnet, so hatten sie schon mit&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/fdp\">FDP<\/a>&nbsp;und Gr\u00fcnen \u00fcber die&nbsp;&nbsp;Ausschussverteilung gesprochen. Die vierk\u00f6pfige Gruppe h\u00e4tte n\u00e4mlich die gleiche personelle St\u00e4rke wie die Fraktionen der Gr\u00fcnen und der FDP \u2013 somit auch die gleichen Rechte und M\u00f6glichkeiten bei der Besetzung der sieben Fachaussch\u00fcsse. F\u00fcr FDP, Gr\u00fcne und die Gruppe UWG\/Steffgen geht es&nbsp;&nbsp;um jeweils einen zweiten Sitz in den Gremien. Von den 13 Pl\u00e4tzen in jedem Fachausschuss gehen jeweils vier an&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/spd\">SPD<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/cdu\">CDU<\/a>&nbsp;und je einer an Gr\u00fcne, FDP, UWG\/Steffgen und&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/freie%20w%C3%A4hler\">Freie W\u00e4hler<\/a>. Um den letzten Sitz m\u00fcsste unter Gr\u00fcnen, FDP und UWG\/Steffgen gelost werden. Auch je ein Aussschussvorsitz gehe an Gr\u00fcne, FDP und UWG\/Steffgen.&nbsp;&nbsp;Ohne Gruppenbildung mit der UWG kann&nbsp;&nbsp;Steffgen lediglich in einem Fachausschuss als beratendes Mitglied mitwirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Resultat wollte Jesu\u00dfek aber am Samstag noch nicht verraten. Nur so viel: Falls die Fusion UWG\/Steffgen funktioniert, bekommen die Gr\u00fcnen&nbsp;&nbsp;in drei Aussch\u00fcssen jeweils einen zweiten Sitz,&nbsp;&nbsp;FDP und UWG\/Steffgen jeweils zwei. Jesu\u00dfek strebt nach eigenen Angaben den Vorsitz im Ausschuss f\u00fcr Bildung und Kultur an.<\/p>\n\n\n\n<p>Falls die Zusammenarbeit als UWG\/Steffgen zustande komme, wolle die Gruppe \u201eauf das reagieren, wo der B\u00fcrger den Auftrag zu gibt\u201c, so Jesu\u00dfek. Soziales solle das Hauptthema sein, aber nicht das einzige. Gemeinsam wollen sie&nbsp;&nbsp;pr\u00e4senter in der \u00d6ffentlichkeit sein und beispielsweise Unternehmen, soziale Einrichtungen und Schulen besuchen. Eine Idee ist auch ein sogenanntes Fraktionsforum: Sie wollen B\u00fcrger und Experten bei Antr\u00e4gen beteiligen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Ansiedlung von Bau- und Gewerbegebieten \u2013 nat\u00fcrlich \u201emit Augenma\u00df\u201c \u2013 hat sich die Gruppe auf die Fahne geschrieben, sagte Jesu\u00dfek,&nbsp;&nbsp;insbesondere in den Bauerschaften: \u201eSonst stirbt so ein Ort aus.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>___________________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/oldenburg-kreis\/politik\/gemeinde-bremst-geplante-fusion_a_31,1,2532972334.html\">Artikel Delmenhorster Kreisblatt&nbsp;<\/a>vom 24.10.2016<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Artikel aus der&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/oldenburg-kreis\/politik\/mehr-konkurrenz-um-die-ausschusssitze_a_31,1,2284607280.html\">Nordwest-Zeitung&nbsp;&nbsp;<\/a>vom 17.10.2016<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Gemeinderat<br>Mehr Konkurrenz um die Ausschusssitze<\/h1>\n\n\n\n<p>UWG und Linke bilden Gruppe \u2013 Gr\u00fcne und FDP m\u00fcssen sich neu abstimmen&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/autor\/hergen-schelling\">Hergen Schelling<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Im neuen Rat gibt es drei gleich starke Fraktionen oder Gruppen. Die Besetzung der Aussch\u00fcsse wird komplizierter.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong><u><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<\/a><\/u><\/strong>&nbsp;F\u00fcnf Wochen nach der Kommunalwahl haben sich die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse im neuen Ganderkeseer Gemeinderat noch einmal ver\u00e4ndert: Die Fraktion der Unabh\u00e4ngigen W\u00e4hler Gemeinde Ganderkesee (UWG) und die Ratsfrau der Linken, Susanne Steffgen, wollen eine Gruppe bilden. Das haben die drei UWG-Ratsmitglieder und Steffgen am Montagabend vereinbart.<\/p>\n\n\n\n<p>Die nunmehr vierk\u00f6pfige Gruppe hat damit die gleiche personelle St\u00e4rke wie die Fraktionen der Gr\u00fcnen und der&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/fdp\">FDP<\/a>&nbsp;\u2013 somit auch die gleichen Rechte und M\u00f6glichkeiten wie diese bei der Besetzung der sieben Fachaussch\u00fcsse. \u201eDas kam f\u00fcr mich \u00fcberraschend\u201c, gibt die FDP-Orts- und Fraktionsvorsitzende&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/daniel,marion\">Marion Daniel<\/a>&nbsp;zu. Die Liberalen hatten sich mit den Gr\u00fcnen bereits auf eine Aufteilung der Ausschuss-Sitze geeinigt. Nun m\u00fcssen sie sich neu abstimmen \u2013 auch mit der neuformierten Gruppe.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs gibt ja noch die M\u00f6glichkeit des Losverfahrens in der konstituierenden Ratssitzung\u201c, sagt Marion Daniel, \u201eaber besser w\u00e4re nat\u00fcrlich, wenn wir es vorher regeln k\u00f6nnen.\u201c F\u00fcr FDP und Gr\u00fcne \u2013 und nun auch f\u00fcr die Gruppe UWG\/Steffgen \u2013 geht es vor allem um jeweils einen zweiten Sitz in den Gremien.&nbsp;&nbsp;Von den 13 Pl\u00e4tzen in jedem Fachausschuss gehen jeweils vier an&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/spd\">SPD<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/cdu\">CDU<\/a>&nbsp;und je einer an Gr\u00fcne, FDP, UWG\/Steffgen&nbsp;&nbsp;und&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/freie%20w%C3%A4hler\">Freie W\u00e4hler<\/a>.&nbsp;&nbsp;Um den letzten Sitz m\u00fcsste unter Gr\u00fcnen, FDP und&nbsp;UWG\/Steffgen&nbsp;gelost werden, da sie jeweils vier Ratsmandate besitzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erste Sitzung am 10. November<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Der neue Gemeinderat&nbsp;<\/strong>kommt am Donnerstag, 10. November, um 18 Uhr im Rathaus zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Dann geht es vor allem um Personalfragen. Die CDU erhebt Anspruch auf den Ratsvorsitz, den wie bisher Gerd Brand \u00fcbernehmen d\u00fcrfte. 1. stellvertretende B\u00fcrgermeisterin soll nach SPD-Angaben wieder Christel Zie\u00dfler werden, als 2. Stellvertreter ist CDU-Ratsherr G\u00fcnter Westermann im Gespr\u00e4ch.&nbsp;&nbsp;<strong>Sieben Fachaussch\u00fcsse<\/strong>&nbsp;mit jeweils 13 stimmberechtigten Mitgliedern sind zu besetzen, au\u00dferdem der Verwaltungsausschuss, der neben der B\u00fcrgermeisterin acht Mitglieder hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne Gruppenbildung mit der&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/uwg\">UWG<\/a>&nbsp;h\u00e4tte&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/steffgen,susanne\">Susanne Steffgen<\/a>&nbsp;lediglich in einem Fachausschuss als beratendes Mitglied mitwirken k\u00f6nnen. \u201eNun habe ich Stimm- und Antragsrecht\u201c, freut sich die 52-J\u00e4hrige, die am 11. September zum ersten Mal ein Ratsmandat f\u00fcr \u201e<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/die%20linke\">Die Linke<\/a>\u201c in Ganderkesee errang. Sie wolle sich im&nbsp;&nbsp;Ausschuss f\u00fcr Soziales und Gesellschaft engagieren, so Steffgen, das Zugest\u00e4ndnis habe sie von der UWG bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch beim Zugriff auf die Ausschuss-Vorsitze kann die Gruppe UWG\/Steffgen nun ein W\u00f6rtchen mitreden \u2013 zum Nachteil der SPD, die&nbsp;&nbsp;bisher von drei Vorsitzen ausgehen durfte. Nun erh\u00e4lt sie zwei, wie auch die CDU. Je ein Vorsitz geht an Gr\u00fcne, FDP und&nbsp;&nbsp;UWG\/Steffgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den ersten Zugriff wird in der konstituierenden Ratssitzung die SPD als st\u00e4rkste Fraktion haben: Sie will laut Fraktionschef&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/brakmann,werner\">Werner Brakmann<\/a>&nbsp;dem Gemeindeentwicklungsausschuss und \u201ewahrscheinlich\u201c dem Ausschuss f\u00fcr&nbsp;&nbsp;&nbsp;Schule, Jugend und Sport vorsitzen. Die CDU habe&nbsp;&nbsp;sich festgelegt auf die Gremien f\u00fcr Wirtschaft und Finanzen sowie f\u00fcr Stra\u00dfen und Verkehr, erkl\u00e4rte deren Fraktionsvorsitzende&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/kl%C3%BCner,cindy\">Cindy Kl\u00fcner<\/a>. Den Gr\u00fcnen, so der neue Fraktionschef&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/schulz-berendt,volker\">Volker Schulz-Berendt<\/a>, sei der Vorsitz im Ausschuss f\u00fcr Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz avisiert&nbsp;&nbsp;worden. Die FDP ist laut Daniel noch unentschlossen. Auch UWG und Steffgen wollten&nbsp;&nbsp;sich am Montag noch nicht festlegen.<\/p>\n\n\n\n<p>_____________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/region\/delmenhorster-kurier_artikel,-Die-Figuren-sind-aufgestellt-_arid,1476182.html\">Artikel aus dem&nbsp;Delmenhorster Kurier<\/a>&nbsp;vom 21.09.2016<\/p>\n\n\n\n<p><strong>G\u00fcnter Westermann Favorit f\u00fcr 2. stellvertretenden B\u00fcrgermeister \/ Linke Susanne Steffgen will Gruppe bilden<br><br><\/strong>Die Figuren sind aufgestellt<\/p>\n\n\n\n<p>Jochen Br\u00fcnner 15.10.2016&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ganderkesee. Knapp f\u00fcnf Wochen nach der Kommunalwahl haben die im Gemeinderat vertretenen Fraktionen ihre Figuren weitgehend auf dem politischen Spielfeld positioniert. Als letzte Fraktion hat sich am Donnerstagabend auch die FDP in der Frage des Fraktionsvorsitzes erkl\u00e4rt, wobei es wenig \u00fcberraschend ist, dass die langj\u00e4hrige Fraktionsvorsitzende Marion Daniel diesen Posten auch in den kommenden f\u00fcnf Jahren beh\u00e4lt.&nbsp;<br><br>Der langj\u00e4hrige CDU-Ratsherr G\u00fcnter Westermann wird wohl 2. stellvertretender B\u00fcrgermeister werden. (Ingo Moellers)<br><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn die entsprechenden Positionen nat\u00fcrlich erst noch offiziell gew\u00e4hlt werden m\u00fcssen, haben sich SPD und CDU auch bei der Frage \u00fcber Ratsvorsitz sowie den beiden stellvertretenden B\u00fcrgermeistern hinter den Kulissen l\u00e4ngst verst\u00e4ndigt. Die CDU beansprucht wieder den Posten des Ratsvorsitzenden, der erneut Gerd Brand hei\u00dfen wird. Mit einem \u00fcberragenden pers\u00f6nlichen Wahlergebnis ist SPD-Ratsfrau Christel Zie\u00dfler als stellvertretende B\u00fcrgermeisterin gesetzt. F\u00fcr den Posten des zweiten stellvertretenden B\u00fcrgermeisters hat die CDU-Fraktion ihren Landwirtschaftsexperten und langj\u00e4hrigen Ratsherrn G\u00fcnter Westermann ausgeguckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Kreise der Fraktionsvorsitzenden gibt es drei Neulinge: Bei der CDU \u00fcbernimmt Cindy Kl\u00fcner das Amt von Dietmar Mietrach, der sich bekanntlich nicht zur Wiederwahl gestellt hat. Bei B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen l\u00f6st Volker Schulz-Berendt den bisherigen Fraktionschef Michael Sorg ab. Carsten Jesu\u00dfek wird die Fraktion der Unabh\u00e4ngigen W\u00e4hlergemeinschaft (UWG) f\u00fchren, nachdem er der CDU-Fraktion kurz nach der Wahl den R\u00fccken gekehrt hat. Mit Werner Brakmann (SPD), Arnold Hansen (Freie W\u00e4hler) und eben Marion Daniel (FDP) bleiben drei weitere Fraktionsvorsitzende unver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>Rats-Neuling Susanne Steffgen (Die Linke) will eine Gruppe bilden \u2013 wahrscheinlich mit der UWG. (frei)<br><\/p>\n\n\n\n<p>Dem Verwaltungsausschuss geh\u00f6ren acht Beigeordnete sowie die B\u00fcrgermeisterin an, die \u00fcber die neunte Stimme verf\u00fcgt. Die acht Sitze verteilen sich wie folgt: je zwei SPD und CDU, je ein Sitz an Gr\u00fcne, FDP, UWG\/Jesu\u00dfek sowie die Freien W\u00e4hler. Das ist vor allem deshalb interessant, weil SPD und CDU, die sowohl in den Fachaussch\u00fcssen als auch im Gemeinderat gemeinsam \u00fcber eine Mehrheit verf\u00fcgen, diese im Verwaltungsausschuss nicht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Fachaussch\u00fcssen gibt es jeweils 13 Sitze.&nbsp;Je vier gehen immer an SPD und CDU, je einer an UWG\/Jesu\u00dfek und die Freie W\u00e4hler. FDP und Gr\u00fcne&nbsp;kommen rechnerisch auf 1,5 Sitze, weshalb der 13. Sitz in der konstituierenden Sitzung ausgelost werden m\u00fcsste. FDP und Gr\u00fcne haben sich allerdings bereits darauf verst\u00e4ndigt, dass die FDP den Ausschuss f\u00fcr Wirtschaft und Finanzen, den Ausschuss f\u00fcr Gemeindeentwicklung sowie den Ausschuss f\u00fcr Soziales und Gesellschaft mit zwei Mandatstr\u00e4gern besetzen wird. B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen schicken zwei Ratsleute in den Ausschuss f\u00fcr Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz, den Ausschuss f\u00fcr Stra\u00dfen und Verkehr, den Ausschuss f\u00fcr Schule, Jugend und Sport sowie in den Ausschuss f\u00fcr Bildung und Kultur.<\/p>\n\n\n\n<p>Marion Daniel bleibt auch in den kommenden f\u00fcnf Jahren Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten. (Ingo Moellers)<br><\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings k\u00f6nnte sich die Besetzung der Fachaussch\u00fcsse noch \u00e4ndern, wenn Susanne Steffgen, die f\u00fcr die Linke in den Gemeinderat eingezogen und gegenw\u00e4rtig fraktionslos ist, eine Gruppe mit einer anderen Fraktion bilden wird. Zurzeit hat sie in den Aussch\u00fcssen kein Stimmrecht und k\u00f6nnte h\u00f6chstens in einem Ausschuss ihrer Wahl als beratendes Mitglied t\u00e4tig sein. Auf Nachfrage erkl\u00e4rte Steffgen gestern, dass es auf jeden Fall eine Gruppenbildung geben werde, allerdings wollte sie noch nicht verraten, mit welcher Fraktion, weil sie gegenw\u00e4rtig noch mit zwei Parteien im Gespr\u00e4ch sei. Am wahrscheinlichsten d\u00fcrfte jedoch eine Gruppenbildung mit der UWG sein, die ihren politischen Einfluss nach dem Seitenwechsel von Carsten Jesu\u00dfek damit weiter vergr\u00f6\u00dfern w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfe Themen werden in der kommenden Wahlperiode neben der millionenschweren bevorstehenden Sanierung des Freibades, der Entwicklung weiterer Wohngebiete mit \u201ebezahlbarem Wohnraum\u201c sowie der viel diskutierten Neugestaltung des Marktplatzes auch die Umwandlung der Regio-Volkshochschule in einen Zweckverband sein. Schon bei der Vorstellung des neuen VHS-Chefs Jens Kohne Anfang September hat sich gezeigt, dass dieses Thema, das CDU-Ratsherr Ralf Wessel beantragt hat, einen neuen Schub bekommen wird und insbesondere innerhalb der Verwaltung auf fruchtbaren Boden f\u00e4llt. Politisch d\u00fcrfte es dagegen einige Kritiker gegen das Vorhaben geben, allen voran SPD-Ratsherr Fred Molde.<\/p>\n\n\n\n<p>_____________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p>DONNERSTAG, 13. OKTOBER 2016 GANDERKESEE&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/oldenburg-kreis\/politik\/ganderkeseerin_a_31,1,2077051606.html\">Artikel von der Nordwestzeitung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ganderkeseerin k\u00e4mpft f\u00fcr sozial Schwache<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Susanne Steffgen zieht f\u00fcr&nbsp;Die Linke in den Gemeinderat&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/autor\/sonja-klanke\">Sonja Klanke<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Susanne Steffgen wei\u00df, wie schwierig es ist, mit einer Krankheit am \u00f6ffentlichen Leben teilzuhaben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Bild:&nbsp;Sonja Klanke&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Susanne Steffgen hat ein klares Ziel: Die 52-J\u00e4hrige will sich&nbsp;f\u00fcr sozial Benachteiligte einsetzen.<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong><u><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/ort\/ganderkesee\">Ganderkesee<\/a><\/u><\/strong>&nbsp;Erstmals ist Die Linke in diesem Jahr in Ganderkesee zur Gemeinderatswahl angetreten \u2013 mit einer Kandidatin: Und Einzelk\u00e4mpferin Susanne Steffgen war prompt erfolgreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Leben<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/person\/steffgen,susanne\">Susanne Steffgen<\/a>&nbsp;wurde 1964 in Schifferstadt in Rheinland-Pfalz geboren. Erst seit 2014 lebt die 52-J\u00e4hrige, die seit einem grippalen Infekt im Alter von 29 an CIDP, einer fortschreitenden entz\u00fcndlichen Erkrankung der peripheren Nerven, leidet und auf den Rollstuhl angewiesen ist, in Ganderkesee. Aufgewachsen ist sie im rheinland-pf\u00e4lzischen Speyer. Steffgen absolvierte drei Ausbildungen: Maschinenschlosserin, staatlich gepr\u00fcfte Maschinenbautechnikerin und Versicherungskauffrau. Sie war unter anderem als Betriebsleiterin in einem Maschinenbaubetrieb t\u00e4tig, f\u00fchrte eine Autoglaserei und machte sich mit einer Versicherungsagentur selbstst\u00e4ndig. Mittlerweile lebt sie von einer kleinen Rente.<\/p>\n\n\n\n<p>2008 verschlug es Susanne Steffgen mit ihrer Familie in den Norden. Weil ihre Tochter Alexia unter Lungenproblemen litt, zog die Familie nach Gro\u00dfheide in Ostfriesland. \u201eDie Luft ist hier einfach besser\u201c, sagt Susanne Steffgen. Nach der Scheidung zog die vierfache Mutter mit Tochter Alexia nach Oldenburg. Doch nur vier Jahre sp\u00e4ter hatte sich in ihrer Wohnung Schimmel ausgebreitet. Da in Oldenburg keine bezahlbare, rollstuhlgerechte Wohnung zu finden war, zog Steffgen zun\u00e4chst in die Junge Pflege im Ganderkeseer Wohnpark Am Fuchsberg. Seit September lebt die 52-J\u00e4hrige nun in einer eigenen Wohnung auf dem Gel\u00e4nde der Einrichtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Politik<\/p>\n\n\n\n<p>Schon in Gro\u00dfheide engagierte sich Steffgen politisch. Sie besuchte Sitzungen der&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/organisation\/spd\">SPD<\/a>, war aber kein offizielles Mitglied. Mit einer Freundin, die den Linken angeh\u00f6rt, diskutierte Steffgen vor einigen Monaten \u00fcber Politik und entschied sich, ebenfalls den Linken beizutreten. \u00dcber die Kandidatur bei der Gemeinderatswahl musste Steffgen nicht lange nachdenken: \u201eWenn schon, dann richtig.\u201c Vermutlich wird sie im Rat keine Einzelk\u00e4mpferin bleiben, verr\u00e4t Steffgen. Noch am Wahlabend habe es erste Angebote f\u00fcr eine Zusammenarbeit gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziele<\/p>\n\n\n\n<p>Susanne Steffgen will sich f\u00fcr sozial Benachteiligte einsetzen. \u201eOb finanzielle oder k\u00f6rperliche Einschr\u00e4nkungen, da unterscheide ich nicht\u201c, betont die 52-J\u00e4hrige. So fordert sie mehr Wohnraum f\u00fcr diese Zielgruppe oder auch Taxischeine, die die Gemeinde zur Verf\u00fcgung stellt. Auf ihrer Internetseite www.sozial-gut.de sammelt sie derzeit barrierefreie Einrichtungen in Ganderkesee, die sie \u00fcbersichtlich darstellen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wunsch<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSozial Benachteiligten Leuten soll die Teilnahme am Leben erm\u00f6glicht werden, ich wei\u00df aus eigener Erfahrung, dass das dringend notwendig ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;___________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00e4mpfernatur im Ganderkeseer Rat&nbsp;Susanne Steffgen&nbsp;will sich&nbsp;f\u00fcr sozial Schwache&nbsp;einsetzen<\/strong><em>&nbsp;<\/em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br><br><em>Neuling in der Kommunalpolitik: Susanne Steffgen (Die Linke)&nbsp;<strong>hat einen Ratssitz gewonnen<\/strong>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Foto: Dirk Hamm<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.noz.de\/lokales-dk\/ganderkesee\/artikel\/777959\/susanne-steffgen-will-sich-fuer-sozial-schwache-einsetzen\">Komplette Anzeige vom Delmenhorster Kreisblatt:<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ganderkesee. Am Erfolg habe sie nicht gezweifelt, beteuert Susanne Steffgen. Die Ganderkeseerin hatte erstmals f\u00fcr einen Sitz im Gemeinderat kandidiert, und mit 241 Stimmen ist ihr am 11. September der Einzug ins Gemeindeparlament gelungen. Als einzige Mandatstr\u00e4gerin der Linken m\u00f6chte die 52-J\u00e4hrige in den kommenden f\u00fcnf Jahren die Politik in der Gemeinde mitgestalten.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Steffgen stand von vornherein fest, auf welchem Gebiet sie sich inhaltlich mit voller Kraft einbringen will: \u201eIch m\u00f6chte mich f\u00fcr die sozial Schwachen starkmachen.\u201c Dabei mache sie keinen Unterschied, ob es sich um Menschen mit geringem Einkommen, mit einer Behinderung oder einem Fl\u00fcchtlingsschicksal handelt. Die im rheinland-pf\u00e4lzischen Schifferstadt geborene staatlich gepr\u00fcfte Maschinenbautechnikerin, die erst seit Oktober 2014 in Ganderkesee lebt, will sich in ihrer kommunalpolitischen Arbeit f\u00fcr ganz konkrete Verbesserungen f\u00fcr diesen Personenkreis in der Gemeinde einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kleine Ver\u00e4nderungen mit gro\u00dfer Wirkung<\/h2>\n\n\n\n<p>Das betrifft auch scheinbar ganz kleine Dinge, die gro\u00dfe Wirkung haben k\u00f6nnen, wie Susanne Steffgen an einem Beispiel verdeutlicht: \u201eZwar gibt es in&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.noz.de\/themen\/ganderkesee\">Ganderkesee<\/a>&nbsp;einige \u00f6ffentliche Toiletten, die von Rollstuhlfahrern genutzt werden k\u00f6nnen. Man muss aber wissen, wo sie sind. An zentralen Punkten wie dem Bahnhof m\u00fcssten Hinweistafeln aufgestellt werden. Dazu werde ich einen Antrag stellen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Steffgen wei\u00df aus eigener Erfahrung, wovon sie spricht, sie ist auf den Rollstuhl angewiesen. Infolge eines grippalen Infekts leidet sie seit 1993 an einer seltenen und fortschreitenden Erkrankung, die die motorischen Nerven schw\u00e4cht. Ein harter Einschnitt f\u00fcr die Mutter von vier Kindern, die sich selbstst\u00e4ndig gemacht hatte und in Speyer eine Autoglaserei mit drei Filialen und mehr als zehn Mitarbeitern f\u00fchrte: \u201eIch musste alles aufgeben.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Als \u201eStehaufm\u00e4nnchen\u201c niemals unterkriegen lassen<\/h2>\n\n\n\n<p>Aber sich unterkriegen zu lassen, kam f\u00fcr Susanne Steffgen nie in Frage: \u201eMan sagt mir nach, ich sei ein Stehaufm\u00e4nnchen.\u201c Mit ihrer k\u00e4mpferischen Einstellung bewahrt sie sich, so weit es geht, Unabh\u00e4ngigkeit und Selbstbestimmtheit. Andere Rollstuhlfahrer ermuntert Steffgen, wie sie ebenfalls alle M\u00f6glichkeiten des Schwerbehindertenausweises und der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um am \u00f6ffentlichen Leben teilzunehmen, etwa Kino, Schwimmbad oder Freunde zu besuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch dabei m\u00f6chte sich die neue Ratsfrau f\u00fcr praktische Erleichterungen einsetzen. So hat sie einen Taxischein im Sinn, der Menschen mit Behinderung die Fahrt zum Bahnhof oder ins Theater erm\u00f6glicht. \u201eDabei muss es nat\u00fcrlich Einschr\u00e4nkungen geben, zum Beispiel auf Fahrten bis zehn oder 20 Kilometer. Die Kosten w\u00e4ren von der Gemeinde zu \u00fcbernehmen.\u201c In anderen Gemeinden gebe es solche Taxischeine bereits.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr mehr Barrierefreiheit und bezahlbaren Wohnraum<\/h2>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem m\u00f6chte sich Steffgen in ihrer politischen Arbeit f\u00fcr die Belange Pflegebed\u00fcrftiger einsetzen und darauf hinwirken, dass Ganderkeseer \u201ebarrierefreier\u201c wird. Bezahlbarer Wohnraum f\u00fcr B\u00fcrger mit geringem Einkommen ist ein weiteres Anliegen des Ratsneulings. Sie selbst hat sich nur drei Tage nach der Wahl mit dem Umzug von der Jungen Pflege im Wohnpark Am Fuchsberg in eine eigene Wohnung auf dem Grundst\u00fcck des Wohnparks einen Traum erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rat strebt Susanne Steffgen eine \u201elinksbetonte Politik\u201c an, und das nicht nur als Einzelk\u00e4mpferin: Noch am Wahlabend habe es erste Angebote von Ratsmitgliedern f\u00fcr eine Zusammenarbeit gegeben. Bei allem k\u00e4mperischen Biss hat sie erkannt: \u201eWenn ich alleine f\u00fcr etwas bin und alle anderen dagegen, dann bringt das nichts.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Susanne Steffgen (Die Linke) ist bei Anregungen, Sorgen und Problemen erreichbar unter Telefon&nbsp;<a href=\"https:\/\/strato-editor.com\/.cm4all\/e\/Editor\/action=loadPage\/context=unity\/mode=edit\/pageId=pid_1119222\/skin=wscx\/cc=1599856532559tel:(0162)3298243\">(0162)3298243<\/a>&nbsp;und per E-Mail an info@sozial-gut.de<\/p>\n\n\n\n<p>Bitte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank f\u00fcr ihr Interesse!<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielen lieben Dank an Alle, die mir Ihr Vertrauen bei der&nbsp;Kommunalwahl 2016, in Ganderkesee, gegeben haben. 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